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Wohnungskündigung: Monatelang keine Miete gezahlt, muss nicht unbedingt "verziehen" werden

Hat ein Mieter mehrere Monate lang keine Miete überwiesen und führt er das auf seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück, bleibt er aber nach seiner Gesundung immer noch Mieten schuldig, so kann ihm der Vermieter fristlos, hilfsweise ordentlich kündigen. Überweist nun der Mieter die aufgelaufenen Mietbeträge, so hat er damit den fristlosen Auszug aus der Wohnung vermieden; die ordentliche (fristgerechte) Kündigung braucht vom Vermieter aber nicht mehr zurückgenommen zu werden. (LG Berlin, 67 S 290/14)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 19.05.2015