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Wohnungskündigung: Besorgter Vermieter darf „auf Vorrat“ klagen

Hat ein Mieter mehrere (hier:5) Monate lang keine Miete überwiesen und ist ihm vom Vermieter deshalb fristlos gekündigt worden, so darf er den Mieter nicht nur auf Zahlung der Restmiete verklagen, sondern zugleich auch – sozusagen „auf Vorrat“ – auch auf eine Nutzungsentschädigung bis zur (bis dahin nicht vorgenommenen) Räumung der Wohnung. Der Bundesgerichtshof: Es reicht eine solche Vorratsklage „ die begründete Sorge“, dass der Mieter nicht freiwillig zahlen werde.
(BGH, VIII ZR 146/10)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 17.06.2011