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Wohnungskündigung: Auch beleidigende Kinder von Mietern können zum Rauswurf führen

Beleidigen Kinder von Mietern mehrfach die Vermieter einer Wohnung „auf das Übelste", so haben sie mit ihren Eltern die Folgen zu tragen: Ihnen darf fristlos gekündigt werden. So entschieden vom Amtsgericht Berlin Tempelhof-Kreuzberg. (Beispiele aus den „Zusammentreffen" der beiden Jungen der Mieter mit der Geschäftsführerin der Vermieter sowie mit deren männlichen Mitarbeitern: „Du Fotze", „Ich ficke dich"; „Du Hurensohn, du Wichser, du Schwuchtel, ich ficke dich, was guckst du, du Arschloch". Immerhin fand sich ein Anwalt, der für die Mieter gegen die Kündigung anging, unter anderem mit der Begründung, dass die Unterschrift auf der Vollmacht „nicht identifizierbar" gewesen sei.) (AmG Berlin Tempelhof-Kreuzberg, 13 C 142/09)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 06.07.2012