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Wohngebäudeversicherung: Schwamm und Hausfäule darf ausgeschlossen sein

Wohngebäudeversicherer, die Leitungswasserschäden zu regulieren haben, dürfen in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen Folgeschäden - etwa durch Hausfäulepilze und Schwamm (und das unabhängig von der Art des Schwamms) - ausschließen. Der Bundesgerichtshof hält die Klausel unter anderem deshalb für rechtens, weil solche Schäden häufig erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung zum Versicherungsfall entdeckt werden, was zu Beweis-schwierigkeiten bei der Frage führe, ob das Schädlingswachstum adäquate Folge eines Leitungswasseraustritts oder anderweitiger Feuchtigkeit war. (BGH, IV ZR 212/10)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 19.02.2013