Aktuelles

Zurück

Verwaltungsrecht: Für eine Wasserpfütze sind keine 13 Mann nötig

Alarmiert ein Hausbewohner die Feuerwehr, weil es im Gebäude einen Wasserrohrbruch gab, so muss die Eigentümergemeinschaft nicht die vollen Kosten des Einsatzes übernehmen, wenn sich herausstellt, dass er übertrieben angelegt war. Im konkreten Fall vor dem Verwaltungsgericht Gießen rückte die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 13 Mann Besatzung an, um eine Pfütze im Keller "aufzunehmen" und stellte dafür 530 Euro in Rechnung. Allenfalls zwei Fahrzeuge mit sieben Kräften wären angemessen gewesen, so das Gericht, was dann rund 300 Euro gekostet hätte.
(VwG Gießen, 8 L 2835/10)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 22.07.2011