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Verbraucherrecht: Wer den Handwerker nicht mehr ins Haus lässt, muss in voller Höhe löhnen

"Dickköpfigkeit" kann teuer werden. Das erlebte ein Hauseigentümer, der nach einem Hochwasserschaden einen Handwerker mit den Reparaturarbeiten beauftragt hatte, mit dessen Arbeit aber gar nicht zufrieden war. Doch statt dem Reparateur die Chance zu geben, vermeintliche Fehler selbst auszubügeln, beauftragte der Kunde einen anderen Handwerksbetrieb - und erteilte dem ersten "Hausverbot". Der rechnete seine bis dahin geleistete Arbeit voll ab (er hatte ja nicht die Chance, etwaige Fehler auszubügeln) und gewann den nachfolgenden Prozess über das Oberlandesgericht Dresden bis hin zum Bundesgerichtshof. (BGH, VII ZR 170/11)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 13.03.2014