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Steuerrecht: Wer Rohre "auf Dichtheit" prüfen lässt, war "wie ein Handwerker" tätig

Wer seine Abwasseranlage per Rohrleitungskamera auf Dichtheit prüfen lässt, der kann 20 Prozent der (hier 357 € betragenden) Rechnung als "Handwerkerleistung" von seiner Steuerschuld abziehen. Das Finanzamt hatte dies mit der Begründung abgelehnt, dass der Prüfvorgang mit einer "Gutachtertätigkeit" vergleichbar sei. Anders das Gericht: Die Dichtheitsprüfung sei "eine konkrete Grundlage für die Sanierung der Rohrleitung" und damit Teil der Aufwendungen für deren Instandsetzung. (FG Köln, 14 K 2159/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 12.06.2013