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Steuerrecht: Bei "anschaffungsnahen Herstellungskosten" die Kaufpreisminderung nicht vergessen

Lässt ein Hauskäufer an der Immobilie Sanierungsmaßnahmen durchführen, so kann er den Aufwand dafür in voller Höhe als Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen. Das gilt aber nur, solange die Kosten innerhalb der ersten drei Jahre 15 Prozent des Kaufpreises nicht übersteigen. Setzt der Eigentümer nachträglich eine Kaufpreisminderung gegen den Immobilienhändler durch, so ist der Betrag vom Kaufpreis abzuziehen - und mindert damit den "15-Prozent-Ansatz" für seine "anschaffungsnahen Herstellungskosten". (FG Düsseldorf, 16 K 3136/12 F)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 18.10.2013