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Schlüsselnotdienst: 500 Prozent-Wucher haben 4.500 Euro-Strafe zur Folge

Berechnet ein Schlüsselnotdienstler für einen Einsatz in den Abendstunden mehr als das 5-fache des eigentlich für die Türöffnung notwendigen Aufwandes (hier setzte er einen neuen Zylinder ein, obwohl das Schloss der 30 Jahre alten Haustür mit einem Draht hätte geöffnet werden können), so muss er für diesen Betrug eine Geldstrafe zahlen. Das Landgericht Bonn verurteilte den Mann zu einer 4.500 Euro-Strafe, weil er statt der knapp 100 Euro teuren Öffnung mehr als 600 Euro für den Austausch des Schlosses berechnete.
(LG Bonn, 37 M 2/06)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 28.01.2015