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Nachbarrecht: Wer freiwillig "mitbeheizt", muss das nicht lebenslang tun...

Hat der Eigentümer einer Doppelhaushälfte die andere Hälfte des Anwesens stillschweigend (wenn auch gegen Kostenerstattung) mit beheizt und mit warmem Wasser versorgt, so kann der Eigentümer dieser Haushälfte als Nutznießer - nachbarschaftliches Gemeinschaftsverhältnis hin oder her - nicht auf Dauer verlangen, wenn sein "Lieferant" dies nicht mehr tun möchte. Dieser muss dem Nachbarn aber genügend Zeit geben, selbst eine entsprechende Installation, das heißt, ein neues Rohrleitungssystem anbringen zu lassen.(BGH, V ZR 56/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 24.07.2013