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Nachbarrecht: Im Wohngebiet hat eine Hundepension nichts zu suchen

Potentielle Betreiber einer Hundepension dürfen sich als Standort nicht ein allgemeines Wohngebiet aussuchen. Auch wenn sie argumentieren, ihre maximal zehn Vierbeiner würden sich hauptsächlich "im Haus" aufhalten und allenfalls zu Viert - und das angeleint - auf dem Hof ins Freie gelassen, garantiert das nicht, dass es nicht zu "wohnunverträglichen Lärmbelästigungen" kommt. Denn: Durch das Anleinen der Hunde und die Begleitung durch zwei Aufsichtspersonen - die nicht einmal zwingend eine besondere Kompetenz im Umgang mit Hunden haben - kann ein Gebell der Hunde "als deren natürliches Kommunikationsmittel" nicht verhindert werden. (OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, 2 A 529/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 14.04.2014