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Nachbarrecht: Familienfeiern sind keine "seltenen Ereignisse"

Ein Nachbar eines "Dorfgemeinschaftsraums" in einer Schule kann sich dagegen wehren, dass die Gemeinde diesen Raum für zehn nächtliche "Veranstaltungen" pro Jahr frei gibt, ohne daran besondere Bedingungen zu knüpfen, etwa dass die Freigabe sich auf Silvesterfeiern, Karnevalsveranstaltungen oder "sonstige besondere kulturelle und volkstümliche Anlässe" beschränkt. Damit seien auch private Feiern von vornherein "genehmigt" (soweit sie in den 10-Nächte-Rhytmus passen), was der lärmgeplagte Nachbar nicht hinnehmen müsse. (OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, 2 A 2973/11)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 19.09.2013