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München ist Gewinner des demografischen Wandels

Die Stadt München wird in den kommenden 15 Jahren der größte Nutznießer des demografischen Wandels sein. Dies hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln herausgefunden. So wird die nachfrage nach Wohnraum, gemessen an der konsumierten Wohnfläche, zwischen 2006 und 2025 in München um kumuliert 13% wachsen, in Dresden immerhin noch um 9,5%. Auf den dritten Platz schafft es die Studentenstadt Mainz (+9,2%). Auch bei der Vorausschätzung der voraussichtlichen Büroflächennachfrage bis 2025 steht München mit einem Zuwachs von 7,2% am besten da. Es folgt Köln mit einem leichten Mehrbedarf von 2,7%. Besser halten sich noch die Regionalzentren Ingolstadt (+6,5%) und Freiburg (+3%).ö Für die Büromärkte der restlichen deutschen Städte stehen die Zeichen dagegen auf Stagnation oder Schrumpfung. Nur wenn es der Wirtschaft gelänge, die Bürobeschäftigtenquote bundesweit um 2,5 Prozentpunkte zu erhöhen, sei ein Nachfragewachstum auf breiter Front denkbar, so die IW-Forscher. Doch selbst dann sei für die Jahre nach 2025 aus demografischen Gründen ein deutlicher Nachfragerückgang auf breiter Front unausweichlich.

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 02.06.2009