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Mietrecht: Wenn Nachbars Katze allzu häufig "nach unten" geht, geht's mit der Miete bergab

"Besucht" die Katze einer Wohnungsmieterin in der ersten Etage eine andere Wohnung im Haus im Parterre regelmäßig, "bis sie vertrieben wird", so hat der Vermieter sich darum zu kümmern, dass dies unterbleibt, andernfalls die Parterrebewohner die Miete (hier um 10 %) kürzen dürfen. Dies insbesondere dann, wenn eine Mitbewohnerin im Parterre - da schwer gehbehindert - alleine nicht in der Lage ist, die Katze, die fast täglich den Weg "nach unten" nimmt, aus der Wohnung zu vertreiben. Die Katzeneigentümerin muss sich darum bemühen, dass die "Besuche" eingestellt werden - das Tier zu halten, darf ihr allerdings nicht verboten werden. (AmG Potsdam, 26 C 492/13)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 09.10.2014