Aktuelles

Zurück

Mietrecht: Leugnender Untervermieter fliegt hochkant raus

Erhält ein Vermieter von der Kriminalpolizei die Mitteilung, dass einer seiner Mieter einen Untermieter "hält" (das flog hier auf, weil ein polizeilich Befragter angab, in dieser Wohnung zu wohnen, jedoch vom Mieter der Räumlichkeiten untersagt bekommen hat, sich unter dieser Adresse beim Bürgerbüro anzumelden), so kann das Mietverhältnis fristlos gekündigt werden, wenn der Mieter sein Vorgehen leugnet. Hier bezeugten - neben der Aussage des Untermieters - mehrere Personen die Schilderung des Befragten. Das gelte umso mehr, so das Amtsgericht München, wenn es sich bei den Wohnungen um öffentlich geförderten Wohnraum handelt, der nur von einem bestimmten Personenkreis bewohnt werden darf.
(AmG München, 423 C 29146/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 31.10.2013