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Mietrecht: Lärm vom Flughafen muss hingenommen werden

Eine Frau hatte sich im Einzugsbereich des Flughafens eine Wohnung gemietet. Nachdem sich das Flugaufkommen in den letzten Jahren jedoch deutlich erhöhte, verlangte sie eine Mietminderung. Die Richter des Landgerichts Berlin machten der Ruhesuchenden allerdings einen Strich durch die Rechnung, da sie beim Abschluss des Mietvertrages mit der Zunahme des Lärmes hätte rechnen müssen. So stehe der Frau auch kein Anspruch auf einen verbesserten Lärmschutz in Form neuer Schallschutzfenster zu, da der Vermieter erst vor einigen Jahren freiwillig eine derartige Modernisierung vorgenommen habe. (LG Berlin, 67 S 275/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 19.09.2013