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Mietrecht: „Gartenpflege“ bedeutet nicht, dass ein Mieter zum Rosenzüchter werden muss

Hat sich ein Mieter verpflichtet, den mitgemieteten Garten auf eigene Kosten zu pflegen, so entsteht daraus kein Direktionsrecht des Eigentümers. Er kann nicht darüber bestimmen, wie der Garten auszusehen hat. Lässt der Mieter Büsche und Sträucher wild wachsen, ohne dass von einer Verwahrlosung des Gartens gesprochen werden kann, so verstößt er nicht gegen seine mietvertraglichen Pflichten. (Landgericht Braunschweig, 6 S 548/08)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 07.12.2009