Aktuelles

Zurück

Mietrecht: Bei der Hundehaltung gibt es kein Recht auf Gleichberechtigung

Ein Mieter schaffte sich einen Hund an, ohne den Hauseigentümer um Erlaubnis gefragt zu haben und obwohl der Mietvertrag die Haltung einer Katze oder eines Hundes nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters erlaubt. Der Vermieter forderte den Hundebesitzer auf, das Tier wieder abzugeben. Der wehrte sich mit dem Argument dagegen, er werde ungleich behandelt, weil in der Wohnanlage bereits einige Hunde lebten. Das Gericht stand dem Vermieter bei, denn er sei in seiner Entscheidung völlig – auch dann, wenn er anderen Mietern eine Erlaubnis erteilt habe. Es gebe kein Recht der Gleichberechtigung. Denn gerade wenn schon einige Tiere gehalten würden, könne es durch ein weiteres Tier zu Problemen oder Streitigkeiten unter den Mietern kommen.
(LG Köln, 6 S 269/09)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
vom 23.05.2011