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Mietminderung/Nachbarrecht: Ein „erlaubter" Sichtschutzzaun bringt keine Ersparnis

Setzt ein Nachbar - behördlich erlaubt - einen Sichtschutzzaun auf die Grenze zum Nachbargrundstück, so hat dieser Eigentümer kein Recht auf eine Mietminderung, weil dadurch sein Blick auf die hinter seinem Haus liegenden Gärten beeinträchtigt sei. Davon kann es allenfalls eine Ausnahme geben, wenn der „Gartenblick" ein „Wohnwert bildendes Merkmal" bei der Anmietung der Wohnung mit gegebenenfalls einem höheren Mietzins gewesen war. (LG Karlsruhe, 9 S 236/11)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 17.08.2012