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Mietminderung: Kondenswasser und Verfärbungen sind nur unerhebliche Mängel

Hat sich in zwei Zimmern einer Mietwohnung unterhalb von Balkontüren Kondenswasser gebildet und ist dadurch eine Verfärbung am Parkett entstanden, so dürfen die Mieter die Miete nicht mindern. Das gelte insbesondere dann, wenn nicht auszuschließen ist, dass das Wasser sich auch deswegen gebildet hatte, weil die Bewohner nicht ausreichend geheizt haben könnten. Handele es sich jedenfalls lediglich um optische Beeinträchtigungen auf dem Fußboden, so ist die Gebrauchsfähigkeit der Mietsache nicht erheblich gemindert. Die (hier in Höhe von 5 %) zurückbehaltene Miete muss der Mieter nachzahlen. (AmG München, 474 C 2793/12)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 12.10.2012