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Mietminderung: Katzenfäkalien können 15 Prozent Nachlass bringen

Hält der Vermieter eines Hauses rund 30 Katzen im Erdgeschoss und im Garten, so darf ein Mieter, der die Wohnung darüber bewohnt, die Miete mindern, wenn der Gestank durch Fäkalien der Tiere teilweise so stark ist, dass er im Sommer die Fenster schließen muss und seinen Balkon nicht nutzen kann. Im konkreten Fall vor dem Amtsgericht Brühl wurde festgestellt, dass allein der Umstand, dass der Mieter kaum lüften konnte, sich der Gestank auf die ganze Wohnung auswirkte und außerdem bei geschlossenen Fenstern geschlafen werden musste, eine Mietminderung in Höhe von 15 Prozent rechtfertige.
(AmG Brühl, 28 C 402/05)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 11.05.2012