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Mieterhöhung

Mieterhöhungen: Wer Herd und Spüle nicht haben wollte, muss sie dennoch bezahlen
Ein Vermieter kann von seinen Mietern die Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangen, wenn die Miete dem örtlichen Mietspiegel entspricht, die Miete in den letzten zwölf Monaten unverändert geblieben ist und die Kappungsgrenze eingehalten wurde. Bedingung: Die ortsübliche Vergleichsmiete für eine Wohnung vergleichbarer Größe, Beschaffenheit und Ausstattung ist eingehalten worden. Ein Mieter, der beim Einzug auf die vorhandene Spüle und den Herd verzichtet hat, um solche Geräte selbst zu installieren, kann vom Vermieter nicht verlangen, dass dieser die Miethöhe an einer Küche ohne entsprechende Geräte ausrichtet. ( AmG Berlin – Köpenick, 10 C 177/07)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 21.01.2011