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Mieterhöhung: Der örtliche „Mietspiegel plus“ ist eine „brauchbare Orientierungshilfe“

Ein Vermieter von Wohnungen darf die Zahlung einer höheren (Kalt-)Miete verlangen, wenn damit der örtliche Vergleichsmietzins nicht überschritten wird. Der kann anhand des so genannten Mietspiegels einschließlich dessen „Orientierungshilfe für die Spanneneinordnung“ ermittelt werden, auch wenn diese Anlage nicht „von der gesetzlichen Vermutung erfasst wird“, dass die angegebenen Beträge korrekt ermittelt worden sind. Bedingung ist ferner, dass die Miete seit 15 Monaten unverändert ist, der Brief des Vermieters frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung beim Mieter eingeht und sie sich innerhalb von 3 Jahren nicht um mehr als 20 Prozent erhöht hat. (Amtsgericht Berlin-Lichtenberg, 7 C 457/07)

Quelle: IVD West/Redaktionsbüro Wolfgang BüserText