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Eigentumswohnung: Instandhaltungsrücklage zählt erst, wenn „gezahlt“ wurde

Wohnungseigentümer dürfen die Beiträge, die sie in die Instandhaltungsrücklage einzahlen, nicht sofort als Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen, sondern erst dann, wenn der Verwalter sie für die Wohnungseigentümer-Gemeinschaft tatsächlich für die Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums oder für andere Maßnahmen ausgegeben hat, „die durch die Erzielung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung veranlasst“ sind. Wäre es anders, so könnten die eingezahlten Beträge stets voll und sofort – unabhängig von ihrer späteren Einordnung als Herstellungskosten oder Erhaltungsaufwand – als Werbungskosten abgezogen werden.

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 08.07.2009