Aktuelles

Zurück

Eigentumswohnung: In der Not muss schnell gehandelt werden

Erweist sich ein Verwalter als unzuverlässig (hier „erwirtschaftete“ er durch falsches Verhalten beziehungsweise durch „Nichtstun“ ein erhebliches Minus), so kann er durch Beschluss der Eigentümer abgelöst werden. Damit dürfe versucht werden, so der Bundesgerichtshof, zu verhindern, dass er noch größeren Schaden anrichtet. Dann könne auch gerichtlich ein so genannter Notverwalter bestellt werden. Vorausgesetzt, die Eigentümer beantragen das - von selbst dürfe das Gericht eine solche Notverwaltung nicht ins Leben rufen. (BGH, V ZR 146/10)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 28.09.2012