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Eigentumswohnung: Der Schallschutz richtet sich nach dem Zeitpunkt des Hausbaus

Auch in Wohnungseigentumsanlagen richtet sich die Qualität des Trittschallschutzes danach, wann das Gebäude gebaut worden ist. Wird demnach der Teppichboden einer Wohnung durch Laminat beziehungsweise Fliesen ersetzt (hier, ohne in die Substanz der Decke selbst einzugreifen), so müssen die darunter Wohnenden die sich daraus ergebenden "neuen Geräusche" hinnehmen. (Hier stellte ein Gutachter fest, dass der Austausch der Beläge sogar zu einer wesentlichen Verbesserung der Trittschalldämmung im Vergleich zu dem bei Errichtung des Gebäudes bestandenen Zustands geführt habe.) (BGH, V ZR 195/11)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 12.10.2012