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Eigentumswohnung/Baurecht: In Altbauten nicht so Trittschall-pingelig sein....

Genügt eine Mietwohnung den schallschutztechnischen Standards im Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes, so kann der Mieter, der Jahrzehnte später eingezogen ist, die Miete nicht wegen mangelhafter Trittschalldämmung mindern. (Hier geschehen in Höhe von 30 %. Der Bundesgerichtshof gab dem Vermieter recht, der auf die Einhaltung der DIN-Norm 4109 in der Fassung des Jahres 1962 verwies. Das sei entscheidend, falls zwischen den Mietparteien – wie hier – nichts anderes vereinbart worden sei. Und das gelte selbst dann, wenn während der Mietzeit in der Wohnung darüber der Bodenbelag (hier gegen Laminat) ausgetauscht wird und sich dadurch der Schallschutz gegenüber dem Zustand im Zeitpunkt des Beginns des Mietverhältnisses verschlechtert.) (AZ: VII ZR 131/08)

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 10.02.2010