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BFH: Vertragliche Kaufpreisaufteilung ist grundsätzlich maßgeblich

Eine vertragliche Kaufpreisaufteilung von Grundstück und Gebäude ist normalerweise auch der Berechnung der AfA auf das Gebäude zu Grunde zu legen. Vereinbarungen der Vertragsparteien über Einzelpreise für Einzelwirtschaftsgüter binden allerdings nicht, wenn sie nur zum Schein getroffen wurden, einen Gestaltungsmissbrauch darstellen oder die realen Wertverhältnisse verfehlen und wirtschaftlich nicht haltbar erscheinen. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 16. September 2015.

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter 14.01.2016