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BBSR: Neubaubedarf hält sich in Grenzen

Zwischen 2010 und 2025 werden in Deutschland pro Jahr im Schnitt 183.000 neue Wohneinheiten benötigt. Das prognostiziert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Berücksichtigt hat es sowohl den demografisch und wohnwunschbedingt induzierten Neubau (130.000 Einheiten) als auch den Ersatzbedarf. Ein Blick auf die Fertigstellungszahl von 2008 – 155.820 Einheiten – verdeutlicht: Der Neubaubedarf hält sich in Grenzen. Von den insgesamt im Schnitt benötigten 183.000 Einheiten pro Jahr entfallen dem BBSR zufolge 154.000 auf die alten Bundesländer, und hier 98.000 Einheiten auf Ein- und Zweifamilienhäuser (55.000 Mehrfamilienhaus-Wohnungen). Für die neuen Bundesländer prognostiziert das Institut einen Neubaubedarf von jährlich 29.000, davon entfallen 17.000 auf Eigenheime. Für weite Teile der Republik weist das BBSR keinen Bedarf an neuen Wohnungen aus, dazu gehören die neuen Bundesländer, Teile Niedersachsens, Nord- und Ostbayerns sowie des Ruhrgebiets und des Saarlands. Einen vergleichsweise hohen Bedarf dagegen prognostiziert es für Berlin, die Region München, den Rhein-Main-Kreis sowie die südlichen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs. Das Institut geht bei dieser Berechnung davon aus, dass die Bevölkerungszahl von derzeit 81,5 Mio. Menschen auf knapp 77,9 Mio. im Jahr 2025 sinkt.

Quelle: IVD West, Redaktionsbüro Wolfgang Büser
Newsletter vom 10.02.2010